Die Gestaltung einer abwechslungsreichen Fruchtfolge ist eine der zentralen Grundsäulen des ökologischen Ackerbaus. Eine gut geplante Fruchtfolge ermöglicht zum einen innerbetriebliche Nährstoffkreisläufe und zum anderen eine Kontrolle der Verunkrautung. Im Ökolandbau sind die Fruchtfolgen üblicherweise sechs- bis zehngliedrig. Diese Art der Bewirtschaftung weist verschiedene Vorteile auf:
- Der Boden wird durch den Anbau von Leguminosen mit Stickstoff versorgt.
- Beikräuter können sich nicht so stark vermehren.
- Der Schädlings- und Krankheitsbefall wird gesenkt.
- Arbeitsspitzen werden durch unterschiedliche Saat-, Pflege- und Erntetermine vermieden.
- Die Vielfalt der Früchte schützt den Betrieb bei möglichen Ernteausfällen oder bei Marktpreisschwankungen.