Bei Markus Beckmann piepts. Genau gesagt schon seit 2021, denn da zogen die ersten Hühner ins selbstgebaute Hühnermobil in den Steinweg 15. Markus Beckmann ist jedoch nicht ganz neu in Sachen Landwirtschaft. Seine Großeltern hatten bereits einen Familienbetrieb mit einer Rinderzucht und einigen wenigen Hühnern. Als Beckmann schließlich den Hof ganz übernahm, gab er die Rinder auf und konzentrierte sich auf die Arbeit mit lustigen Hühnern. Ganz so einfach war das natürlich nicht, schließlich musste der Hövelhofer für die entsprechende Unterkunft sorgen. Sein handwerkliches Geschickt machte es schließlich möglich, das erste Hühnermobil in Eigenregie zu bauen und damit war der Grundstein gelegt. Der Name für die Eier lag nahe: Die Ems läuft übers Grundstück und die Wiesen mit den Hühnermobilen liegen direkt an der Ems. Logisch, dass es da Ems-Wiesen-Ei heißen musste.
Zweimal im Jahr kommt ein mobiler Schlachter zu Markus Beckmann: „Möglicher Stress durch den Transportweg wird für die Tiere so vermieden“. Entweder werden die Suppenhühner frisch an die Kundschaft verkauft oder vakuumiert für die Kühltruhe. Vorbestellungen sind mittlerweile ratsam, da die Nachfrage stetig steigt. Gleiches gilt für saisonale Präsentkörbe. Besonders zu Ostern und Weihnachten werden regionale Produkte zum Verschenken immer beliebter, stellt Familie Beckmann fest. Zusammen mit seiner Verlobten bestückt er die Körbe mit Senne-Produkten wie Saft, Honig, Konfitüre, Eiern und Nudeln. Apropos, es ist einiges in Planung rund um die Verkaufshütte vom Hof Beckmann. Die schöne Landschaft ist ein perfekter Zwischenstopp auf Fahrradtouren. Hier gibt’s eine besondere Rinderrasse zu bestaunen, nebst Pferd und zahlreichen Hühnern. Vielleicht führt ja irgendwann Markus Beckmann selbst seine Kundschaft durch die wunderschöne Gegend und lädt am Ende noch zu einer Verkostung der Beckmann-Produkte ein.