Das Schwesternhaus „St. Vincenz“ wurde von der Genossenschaft der Barmherzigen Schwestern im Jahr 1894 von Herrn Hubert Hoeken, einem Neffen der 3. Generaloberin der Gemeinschaft, Schwester M. Beata Hoeken, zum Zweck der Erholung für in der Krankenpflege tätige und geschwächte Schwestern erworben. Über viele Jahre diente das „Kloster“ wie das Vincenzhaus in der Kirchborchener Bevölkerung genannt wird, diesem Zweck.
Von Beginn an hatten die Schwestern aus dem Vincenzhaus immer guten Kontakt zur Dorfbevölkerung. Sehr bald engagierten sich Schwestern aus dem Vincenzhaus im Kindergarten und in der Gemeindepflege. Es gab eine Nähschule und im Vincenzhaus Borchen konnten junge Frauen eine Ausbildung in der Hauswirtschaft machen. Seit den 1960er Jahren verbringen betagte Schwestern der Gemeinschaft hier ihren Lebensabend.