Spielmanns Kuhle ist mit einem Durchmesser von rund 45 Metern und einer Tiefe von bis zu 20 Metern der größte Erdfall dieser Gegend.
Erdfälle können in Kalksteingebieten entstehen, wenn leicht kohlensäurehaltiges Niederschlagswasser durch Klüfte und Spalten in den Untergrund gelangt und dort Kalk löst. Dadurch können sich vorhandene Hohlräume im Gestein erweitern. Wird die darüberliegende Gesteins- oder Bodenschicht instabil, kann sie einbrechen und an der Oberfläche eine häufig trichterförmige Vertiefung hinterlassen. Baum- und Strauchgruppen auf offenen Ackerflächen können auf eine solche Geländevertiefung hindeuten, sind für sich allein jedoch kein eindeutiger Nachweis für einen Erdfall.