Nicht sichtbar und doch verletzend

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Lichtwerk, Ravensberger Park 7, 33607 Bielefeld - Mitte

Sonstiges Vortrag/Lesung Kinderprogramm

Emotionale Gewalt gegen Kinder in Familie und Schule

Eine Vortrags-Veranstaltung der UNICEF-AG Bielefeld

Bei starken Formen von Gewalt herrscht weitgehender Konsens über das Auftreten und die negativen Folgen, aber wie ist es mit weniger offensichtlichen Formen? Kinder erleben zu Hause und in der Schule tagtäglich emotionale Gewalt und Grenzverletzungen, die zwar weniger sichtbar sind, aber dennoch Spuren hinterlassen können. Auf Grundlage der Kinderrechte und der #NiemalsGewalt Kampagne von UNICEF möchten wir mit Ihnen/Euch über diese weniger sichtbaren Formen von Gewalt sprechen und deren Relevanz stärker in den Fokus rücken.

Zu diesem Thema werden vier Referent:innen ihre Einschätzung aus ihrer jeweiligen Perspektive erläutern und gemeinsam mit Ihnen/Euch reflektieren und auch diskutieren:

  • Tobias Hecker: Klinische Psychologie und Gewaltforschung,
    Universität Bielefeld
  • Anke Berkemeyer: Geschäftsbereichsleiterin des Jugendamtes
  • Torsten Schätz: Schulleiter der Martin Niemüller Gesamtschule, Schildesche
  • Michael Sandkamp: Supervisor und Berater für Schulungen zur Prävention sexualisierter Gewalt, Entwicklung von institutionellen Schutzkonzepten

Durch die Veranstaltung führt Ingo Nürnberger, Sozialdezernent der Stadt Bielefeld und Schirmherr von UNICEF.

Auch weniger sichtbare Gewalt wie emotionale Gewalt kann negative Auswirkungen auf Kinder haben. Sie hinterlässt Narben auf der Seele. Wenn „du“ es oft genug hörst, fängst „du“ an, es zu glauben. Emotionale Gewalt kommt häufiger vor als man denkt und betrifft viele Kinder. Wo Grenzverletzung und emotionale Gewalt anfangen, ist manchmal schwer zu erkennen. Es ist wichtig, dass wir aufmerksam bleiben.

Mit dieser Vortrags- und Diskussionsveranstaltung wollen wir dazu beitragen:

  • Bewusstsein zu schaffen, dass emotionale Gewalt negative Auswirkungen haben kann
  • Kinder zu stärken und zu schützen – Schutzkonzepte in Schulen kennen zu lernen unsere Selbstreflexion und -wahrnehmung zu sensibilisieren
  • miteinander über diese Form der Gewalt zu sprechen
  • gemeinsam diskutieren, wie wir selbst zur Prävention und Intervention beitragen können und woran wir ein Parameter erkennen können, ab wann wir aktiv werden sollten/müssen
  • bei Betroffenheit zu wissen, wo sich erste Anlaufstellen zur Unterstützung befinden

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