Ministerpräsident Hendrik Wüst kommt ins Heinz Nixdorf MuseumsForum. Anlass das 25-jährige Jubiläum von „Jugend debattiert“.
Seit einem Vierteljahrhundert fördert Jugend debattiert demokratische Teilhabe und kritisches Denken junger Menschen und bildet damit eine essenzielle Grundlage für die Demokratie. Doch wodurch zeichnet sich eine gesunde Debattenkultur aus? Wie wird in der heutigen Gesellschaft gestritten und was sagt die Debattenkultur über den Zustand des demokratischen Miteinanders aus?
Ministerpräsident Hendrik Wüst spricht am Freitag, 6. November um 16 Uhr im Heinz Nixdorf MuseumsForum über die Bedeutung einer lebendigen Debattenkultur, über den Perspektivwechsel und das Aushalten verschiedener Meinungen.
Die nordrhein-westfälischen Landessiegerinnen und Landessieger von Jugend debattiert geben dabei Einblicke, wie eine konstruktive Streitkultur gelingen kann.
In einer anschließenden Paneldiskussion nehmen Henriette Reker, ehemalige Oberbürgermeisterin von Köln, die Politikwissenschaftlerin Dr. Julia Schwanholz, der britische Journalist John Kampfner und Mo Asumang, Regisseurin, Moderatorin und Autorin, die Entwicklung der Debattenkultur und den Beitrag von „Jugend debattiert“ in den Blick.
Durch den Nachmittag führt Charlott Hallier, Journalistin und Alumna von Jugend debattiert.
Ins Leben gerufen wurde der Wettbewerb im Jahr 2001 durch Bundespräsident Johannes Rau mit dem Ziel, Rhetorik wieder stärker an die Schulen zu bringen. Mittlerweile ist es das größte Programm für die sprachlich-politische Bildung junger Menschen. Die Heinz Nixdorf Stiftung fördert das Programm seit dem Beginn.