Theaterstück mit Peter Trabner
Diogenes von Sinope lebte vor über 2.400 Jahren als Straßenphilosoph mitten in Athen in einer Tonne. Er hinterfragte Besitz und Status und suchte den „wahren Menschen“.
Die Inszenierung fragt heute: Was brauchen wir wirklich? Warum haben wir so viel? Und was macht dieser Überfluss mit uns? Je mehr wir besitzen, desto größer die Angst vor Verlust: von Sicherheit, Zugehörigkeit, Kontrolle.
Trabner versucht, die radikale Einfachheit des Diogenes zu leben, scheitert aber als moderner Wohlstandsbürger. Zwischen Pool, Laubbläser und IKEAFamily-Card entsteht plötzlich eine diffuse Angst: Hinter dem Wald soll ein Flüchtlingsheim gebaut werden. Eine schonungslose, grotesk-komische Auseinandersetzung mit Konsum, Sicherheit und Moral.
Anmeldung erwünscht, VHS (www.vhs-gt.de und Kursnummer I19605).
Wann: Samstag, 24.10.2026, 19-20.30 Uhr
Wo: VHS Gütersloh, Hohenzollernstr. 43, 33330 Gütersloh
Veranstalter: Eine-Welt-Gütersloh e.V., dem FB Umweltschutz der Stadt Gütersloh und dem Ausschuss MÖWe