„Frau Müller die Migrantin“ – HBM chribal lädt am 9. Oktober um 19 Uhr zu Lesung und Diskussion in die ev.-ref. Kirche Bad Meinberg ein
Evelyne Waithira Müller lebt in Leopoldshöhe, sie hat
Religionspsychologie studiert und arbeitet in einer Leitungsposition in der
Seelsorge. Das war nicht immer so. Sie ist in Kenia geboren und mit 19 Jahren
nach England ausgewandert. Als Soldatin der Britischen Armee kam sie nach
Deutschland. Sie hat hier geheiratet. Über ihr Ankommen und Leben in
Deutschland berichtet sie in ihrem Buch „Frau Müller, die Migrantin – Wie
Deutschland und ich uns aneinander gewöhnt haben“. Missverständnisse,
Alltagsrassismus, gegenseitiges Unverständnis, das Gefühl, Außenseiterin zu
sein - all das hat Evelyne Waithira Müller erlebt. Aber mit ihrem Buch möchte
sie Mut machen, offen aufeinander zuzugehen, sich kennenzulernen und dadurch
Verständnis füreinander zu entwickeln. So braucht Integration beide Seiten,
wenn sie gelingen soll.
Um dies zu verdeutlichen und dafür zu werben, hat HBM
chribal hat Evelyne Waithira Müller eingeladen, um aus ihrem Buch zu lesen und
darüber ins Gespräch zu kommen. „Wie gelingt Integration?“ und „Was können wir
dafür tun?“ sind die Fragen des Abends, die von „Frau Müller, der Migrantin“
beantwortet werden.
HBM chribal lädt herzlich zur Lesung und anschließenden
Diskussion ein, die am 9. Oktober um 19 Uhr in der Ev.-ref. Kirche Bad Meinberg
(Brunnenstr. 44a) stattfindet.
Herzliche Einladung, mit Evelyne Waithira Müller und miteinander
ins Gespräch zu kommen. Am Abend wird es kalte Getränke und kleine Knabbereien
geben.