Tango Diablo – ein Abend zwischen Oper und Tango
Santiago Cimadevilla, Lysandre Donoso (Bandoneon), Michael Andreas Häringer (Klavier), Jonathan Bolívar (Gitarre)Arien von Charles Gounod, Hector Berlioz, Arrigo Boito und Giacomo Meyerbeer sowie Tangos von Astor Piazzolla, Enrique Cadícamo u.a.Erwin Schrott, 1972 in Montevideo geboren, zählt zu den international gefragten Bassbaritonen. Den Durchbruch brachte ihm 1998 der erste Preis beim von Plácido Domingo ins Leben gerufenen Gesangswettbewerb „Operalia“. Seither gastiert er weltweit an führenden Opernhäusern und bei großen Festivals. Zu seinen prägenden Partien zählen vor allem Mozart-Rollen wie „Don Giovanni“, daneben Partien wie „Scarpia“ oder „Méphistophélès“. Im Programm „Tango Diablo“ stellt er Mephisto-Arien von Gounod bis Boito in einen Zusammenhang mit südamerikanischem Tango. Diese Musik ist für ihn auch biografisch bedeutsam: Als Sohn spanisch-uruguayischer Eltern mit deutschen Wurzeln hat sie seine künstlerische Entwicklung wesentlich geprägt.Santiago Cimadevilla wurde in Buenos Aires geboren, studierte Klavier und Bandoneon und arbeitet außerdem als Komponist und Arrangeur. Er ist auf die Musik von Astor Piazzolla spezialisiert und wird regelmäßig als Solist verpflichtet.Der französische Bandoneonist Lysandre Donoso ist Gewinner mehrerer internationaler Preise und ein führender Solist auf seinem Instrument. Er wird regelmäßig von renommierten Orchestern in den größten Konzertsälen Europas verpflichtet.Michael Andreas Häringer, in Barcelona geboren, stammt aus einer Musikerfamilie und ist ein Nachfahre von Franz Liszt und Sophie Menter. Er ist Preisträger zahlreicher internationaler Wettbewerbe und konzertiert weltweit.Der gebürtige Venezolaner Jonathan Bolívar bereiste mit seinem außergewöhnlichen Talent die ganze Welt und lebt in Wien. Mit dem Startenor Juan Diego Flórez, der auch bereits in Gütersloh zu Gast war, hat der Gitarrist in verschiedenen gemeinsamen Projekten zusammengearbeitet.