Operette von Carl Zeller Libretto von Moritz West (Moritz Nitzelberger) und Ludwig Held nach der Vaudeville „Ce que deviennent les roses“ („Das Gänsemädchen“) von Victor Varin und Edmond de BiévilleLandestheater DetmoldMusikalische Leitung N.N. (1. Kapellmeister), Regie: Hans Walter Richter, Bühne, Kostüme: Bernhard Bruchhardt, Choreinstudierung: Francesco DamianiDie Post-Christel und ihr Adam aus Tirol wollen heiraten, doch dazu fehlt den beiden Grünschnäbeln das nötige Kleingeld. Während Adams Aktionismus sich darauf beschränkt, anderen Frauen schöne Augen zu machen, nimmt Christel die Zukunft selbst in die Hand: Wild entschlossen, eine gute Anstellung für ihren Herzbuben zu arrangieren, wird sie beim Kurfürsten vorstellig. Ein junges Paar zwischen Geldsorgen, Geheimnissen, Machtstreben, Intrigen, Eifersucht, Liebe und Erotik – und damit sind sie nicht allein, wie sich herausstellt! Ob das am Ende gut ausgeht?Carl Zellers 1891 uraufgeführte Operette bringt die Opern „Die Hochzeit des Figaro“ und „Der Rosenkavalier“ ins ländliche Idyll. Gespickt mit musikalischen Schmankerln wie „Schenkt man sich Rosen in Tirol“ gelang dem Komponisten ein spritziger Operettenklassiker, bei dem sich zeigt, dass Adel und Bürgertum sich gar nicht so unähnlich sind – und man(n) sich besser nicht mit Frauen anlegt!
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