ARTen4falt / Neue Malerei, Objekte und Knopfkunst im KunstPunkt Detmold
13. Ausstellung im KunstPunkt Detmold
Die erste
Ausstellung 2026 mit dem Titel „ARTen4falt“ zeigt eine große Bandbreite des
Kunstpunkts in Detmold. Einige Künstler stellen zum ersten Mal dort aus. Zur
Vernissage am Sonntag, 18. Januar 2026, um 11 Uhr haben sie zudem Eilhart
Buttkus eingeladen, der eigene Kompositionen auf der Gitarre spielt. Die
Malerin Kerstin Fürstenau-Wächter erschafft in altmeisterlicher Malweise Frauenfiguren
in Öl auf Leinwand. Ihre figürlichen Darstellungen verbinden.Realismus mit
poetischer Symbolik und einer klar erkennbaren, sensiblen Handschrift. Mit fein
ausgearbeiteten Details, sanften Farbverläufen und stimmigen Kompositionen
lässt ihre zeitlose Kunst Innehalten. Die Knopfplastiken von Anna-Margarete
Jenkner stellen Menschen dar, deren Charaktere durch Reduktion und Übertreibung
sichtbar werden. Jeweils ein Körperteil steht dabei besonders im Vordergrund.
So hat „Der Wolkenkratzer“ überlange Arme, während „Der Grenzüberschreiter“ mit
extrem langen Beinen beeindruckt. Die Plastiken entstehen durch Aneinanderfügen
von Knöpfen, die den Körper bilden. Dafür „fädelt“ die Künstlerin die Knöpfe
zunächst auf Silberdraht, bevor sie diese an einer Stahl- oder
Drahtkonstruktion fixiert. Der Dörentruper Künstler Klaus Dobrunz arbeitet gern
mit großen Formaten. Inspiriert von Ereignissen des Zeitgeschehens entstehen
abstrakte, kraftvolle Werke. Die Farben trägt er gerne direkt mit der Hand auf.
Das Fühlen des Schaffensprozesses ist ihm wichtig und soll für den Betrachter
erkennbar sein. Klaus Dobrunz setzt sich nicht nur mit den verschiedensten
Maltechniken auseinander, sondern auch mit Neuen Medien: Bewegte Bilder
ergänzen seine Malerei. Rainer Nummer verwendet Verbrauchs- oder verbrauchtes
Material, ganz in der Tradition der Künstlerbewegung Arte Povera. Deren Werke
bestehen aus „armem Material“, d.h. aus gewöhnlichen und alltäglichen
Materialien. Er zelebriert ein Spiel aus ästhetischem Versprechen und
Verweigern. In seinen Bildwerken und Skulpturen treffen schwarze, zeichnerische
Elemente auf Brüche und Abrisse aus Pappe, Holz und Teilfragmenten. Eine nicht
enden wollende Entdeckungstour für den Betrachter.Die Ausstellung ist vom
18.01. – 22.02.2026 jeweils samstags und sonntags von 11 bis 17 Uhr geöffnet.
Jeweils ein Künstler ist anwesend.