Die ehemalige Telegrafenstation am Rehberg war einst Teil der Königlich-Preußischen optischen Telegrafenlinie. Über Klappensignale wurden hier von 1833 bis 1849 Nachrichten über mehr als 600 km übermittelt. Heute erinnert ein Gedenkstein sowie verschiedene Informationstafeln an die ehemalige Telegrafenstation.
Idyllischer Pausenplatz mit historischer Geschichte
Wenige Meter von dem Gedenkstein der Telegrafenstation entfernt befindet sich die
Rehberghütte. Die frei zugängliche Schutzhütte des Eggegebirgsvereines ist ein registrierter Rettungspunkt (Rettungspunkt Nr. 6) am Eggeweg. Sie bietet Wanderern ausreichend Sitzmöglichkeiten und einen idyllischen Pausenplatz.
Entlang des Ortes verlaufen zahlreiche Wanderwege:
Eggeweg - Der zertifizierte Wanderweg ist Teilstrecke der Hermannshöhen und des europäischen Fernwanderwegs E1 und verläuft im Bad Driburger Stadtgebiet auf dem Kamm des Eggegebirges von der Rehberghütte im Norden bis nach Herbram-Wald im Süden.
Jugendwanderweg Hagebuttenrunde – Auf der 14,9 km langen Rundtour wird Wandern zum spaßigen Erlebnis. Unter GPSies.com können alle Jugendwanderwege als GXP-Track heruntergeladen werden und alleine oder in der Gruppe abgelaufen werden.
Quellenweg – Die 12,1 km lange Rundtour führt Sie vorbei an der Aa- und Emmerquelle, einer bemerkenswerten Höhle und einem kleinen Naturschutzgebiet. Neben der Rehberghütte lädt auch die Langeländer EGV-Hütte mit ihrem Ausblick ins schöne Hagebuttenland zum Verweilen entlang der Route ein.
Emmerweg X8 – Der Wanderweg verbindet das Eggegebirge mit der Weser. Der Weg startet in Altenbeken, überschreitet an der Rehberghütte das Eggegebirge und führt weiter über die Zwillingsdörfer Langeland und Erpentrup.
Die Königlich-Preußische Telegrafenlinie
Von 1833 bis 1849 ermöglichten 62 Telegraphenstationen die optische Nachrichtenübermittlung über mehr als 600 km. Bei guten Bedingungen gelang es eine Mitteilung in ca. 1,5 Stunden von Berlin nach Koblenz zu „senden“. Die Telegrafenstation „Altenbeken – Rehberg“ war die Nr. 33 auf dieser Strecke. Die für 3309 Taler errichtete Station, wurde allerdings bereits nach 16 Jahren wieder stillgelegt, da die elektromagnetische Telegrafie die optische Telegrafenlinie überflüssig mache. 1866 kaufte Graf Mengersen zu Rheder das Haus um es im benachbarten Himmighausen ohne Telegrafenturm als Forsthaus aufbauen zu lassen.
Zur Erinnerung an die Telegrafenstation wurde 1992 ein Gedenkstein am früheren Standort aufgestellt.