2.5.27 im Weserrenaissance-Museum Schloss Brake.
Puh, wie das stinkt…
Weil es mit der Sauberkeit in der Renaissance nicht weit her war, musste man den unangenehmen Gerüchen mit Parfüm entgegenwirken. Im sogenannten „Bisamapfel“ bewahrte man Duftstoffe wie Ambra und Moschus (Bisam) auf. Sie sollten nicht nur den Gestank vertreiben, sondern den Besitzer auch vor Pest und Cholera schützen. Kopfschmerzmittel stellte der Apotheker übrigens aus Tieren her.
Doch haben diese Mittel wirklich bei Krankheiten geholfen? Oder haben sie die Lebenszeit eher verkürzt? Bei einem Rundgang durch das Museum gehen wir diesen Fragen auf den Grund. Anschließend stellen wir im Labor selber Lavendelparfüm her. In einem dekorativen Flakon dürfen die Besucher den Duftstoff mit nach Hause nehmen. Nach dieser Erlebnisführung ist auch klar, warum es heute noch „stinkreich“ heißt.