Einmal Mond und zurück, bitte!

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Rudolf-Oetker-Halle, Lampingstraße 16, 33615 Bielefeld - Mitte

Brauchtum/Kultur Bühne divers

Worum die NASA und andere Raumfahrtunternehmen seit Jahrzehnten ringen, ist für die Bielefelder Philharmoniker ein Kinderspiel: die Reise zum Mond. Denn egal, ob halb, ganz oder gar nicht zu sehen, der Erdtrabant begeistert seit Menschengedenken die Kunst im Allgemeinen und die Musik im Besonderen. Auch wenn Herodias, die Mutter der titelgebenden Salome in Richard Strauss’ gleichnamigem Musikdrama, nüchtern feststellt: »Der Mond ist wie der Mond, das ist alles!«, wissen wir es heute besser: Schon Antonín Dvořáks Opern-Nixe Rusalka nutzte den Mond als Botschafter ihrer Liebe, Vincenzo Bellini ließ seine Druidenpriesterin Norma ihre berühmte Arie Casta Diva mit der Bitte um Frieden an die Mondgöttin adressieren. Paul Linckes Operette Frau Luna verhandelt »einmal Mond und zurück« in rund zweieinhalb Stunden und bereits Joseph Haydn stellte 1777 in seiner Oper Il mondo della luna nach Carlo Goldoni eine Vision davon auf die Bühne, wie es sich auf dem Mond wohl so lebt. Fly Me to the Moon wurde einer von Frank Sinatras Evergreens und selbst Audrey Hepburn verdankt dem Mond eine Menge, nämlich ihren vierten Oscar, da sie 1961 im Film Frühstück bei Tiffany höchst betörend Henri Mancinis Moon River säuselte. Kurzum – der Mond ist auch 2027 wieder hip, aber welche Musik nun tatsächlich im Neujahrskonzert erklingt, das stellen wir, wie gewohnt, Ihnen zur Auswahl, liebes Publikum!

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