David Funck
Stricturæ viola-di Gambicæ
für vier Violen da Gamba
bearbeitet für vier Violoncelli
Rudolf Matz
Quartett in d-Moll für vier Violoncelli
Alexander Tansman
Quartett Deux Mouvements für vier Violoncelli
Maurice Ravel
Pavane pour une infante défunte
für 4 Violoncelli (Bearbeitung Wolfgang Birtel)
Wilhelm Fitzenhagen
Ave Maria op. 41
für vier Violoncelli
Franz Schubert
aus Moments musicaux op. 94 (Bearbeitung Hans-Walter Slembeck)
Rodion Shchedrin
Hamlet Ballad
für vierstimmiges Celloensemble
Josef Werner
Elegie op. 21
für vier Violoncelli
sowie einige Tango-Stücke
Ob zart tönend oder als schwingende Bassbegleitung: Das Violoncello mit seinem weichen, gesanglichen Klang ist ebenso vielseitig wie berührend. Auch Alexandre Tansman, Rudolf Matz und Ottorino Respighi wussten das Instrument in besonderer Weise zu schätzen – so sehr, dass sie es jeweils »im Quadrat« nahmen und für Celloquartett komponierten. Tansman stammte aus Polen, nahm 1920 die französische Staatsbürgerschaft an und floh später nach Hollywood, wo er nicht nur ein enger Freund Igor Strawinskys wurde, sondern sich auch der Filmmusik widmete. Rudolf Matz war selbst Cellist – seine besondere Hingabe ist in seinen Kompositionen kaum zu überhören, von denen er über einhundert allein »seinem« Instrument widmete. Der Stil des Italieners Ottorino Respighi vereint klassizistische und barocke Einflüsse mit impressionistischen Klangfarben und hebt sich damit von den wuchtigeren Klangvorstellungen seiner veristischen Zeitgenossen ab. Immer wieder anders erklingt das Cello in diesen Handschriften auf dem Weg ins 20. Jahrhundert. Bleibt nur eine Frage: Welche ist Ihr Favorit?