Erleben Sie faszinierende analoge Fotokunst mit abstrakten urbanen Räumen und meisterhaften Doppelbelichtungen.
Die Lippische Gesellschaft für Kunst präsentiert faszinierende Einblicke in das Werk des vielfach ausgezeichneten Künstlers Lukas Hoffmann.
Im Mittelpunkt stehen die Möglichkeiten und Grenzen der analogen Fotografie. Seine Arbeiten zeigen urbane Räume als abstrakte Kompositionen, kontrastreiche Schwarzweiß-Porträts von Passanten und doppelt belichtete Aufnahmen, die Zeitlichkeit bildnerisch verdichten. Hoffmann nutzt das Medium nicht, um die Wirklichkeit bloß abzubilden, sondern um eine ganz eigene Weise ihres Erscheinens ins Bild zu setzen.
Lukas Hoffmann (geb. 1981 in Zug, Schweiz) lebt und arbeitet in Berlin.Nach seinem Studium an der École Nationale Supérieure des Beaux Arts in Paris (2003-2007) hielt er sich im Rahmen von Residencies in New York, Antwerpen, Berlin, Prag und Budapest auf. Seit 2007 stellt er regelmäßig in Einzel- wie Gruppenausstellungen in Frankreich, Deutschland, Polen und der Schweiz aus. Vier Monografien sind bisher erschienen: „Strassenbilder“ (2023), „Untitled Overgrowth“ (2019), „Sharing Kalesija“ (2015) und „vingt-six photographies“ (2011).
Arbeiten des Künstlers finden sich in zahlreichen privaten und öffentlichen Sammlungen, wie zum Beispiel im Fotomuseum Winterthur, Los Angeles County Museum of Art (LACMA), Centre Georges Pompidou (Paris), Photo Elysée (Lausanne) oder im FRAC Auvergne (Clermont-Ferrand).