Volksgeschichten über das Leben an der Mühle
Wie lebten die Müller und andere Menschen früher auf dem Land? Darum geht es diesmal beim Nachmittag der Erzählkunst im Märchenmuseum.
Säcke schleppen, Ritzen reinigen und Mühlräder in Gang bringen: Das Müllerhandwerk ist eine schwere Arbeit. Ein Müller überlegt deshalb, wie er es leichter haben könnte. Statt große Säcke mit Korn zu füllen, entscheidet er sich deshalb, eine große Kiste zu bauen. Doch als sie fertig ist und er sie füllt, geschieht plötzlich etwas, das nicht nur dem Müller großes Kopfzerbrechen bereitet. Ein Ehepaar wiederum besitzt eine Kuh. Doch die gibt nicht mehr genug Milch. Deshalb schickt die Frau ihren Mann auf den Markt, um das Tier zu verkaufen. Unterwegs verkauft er das Tier an drei Studenten – die ihn dabei ordentlich übers Ohr hauen. Doch ungestraft will er die drei nicht davonkommen lassen. Und eine Frau schließlich kann ihrem Mann zuhause nichts recht machen. Als sie seine ständige Kritik satthat, überlässt sie ihm für einen Tag die Hausarbeit.
Volksgeschichten wie diese präsentiert Erzähler Martin Brune. Dazu gibt er Einführung in das Leben der Müller in alter Zeit. Erwachsene und Kinder ab 8 Jahren in Begleitung sind herzlich willkommen. Im Preis inbegriffen ist der Besuch des Museums und der aktuellen Sonderausstellung „Die Malerei der Romantik. 21 große Meister illuminiert“.