Schauspiel nach dem oscarnominierten Drehbuch
Die idealistische Lehrerin Carla ist neu am Gymnasium. Eine Diebstahlserie erschüttert die Schule. Entsetzt muss sie mit ansehen, wie Schüler*innen öffentlich vorgeführt werden. Weil Ali ungewöhnlich viel Geld bei sich hat, müssen seine Eltern und er sich vor der Rektorin rechtfertigen, obwohl er nicht gestohlen hat. Da beschließt Carla, selbst die Wahrheit zu finden. Sie lässt heimlich ihre Laptop-Kamera im Lehrerzimmer laufen und filmt die Täterin. Es scheint ausgerechnet die Mutter ihres Lieblingsschülers Oskar zu sein. Die Frau leugnet die Tat vehement. Lehrer*innen, Schüler*innen und Eltern sind hin- und hergerissen. Carlas Isolation wächst – manche Kolleg*innen und Eltern betrachten ihr detektivisches Engagement als Übergriff. Auch der Druck auf Oskar nimmt zu – Mitschüler hänseln ihn als Sohn der „Verbrecher-Mutter“. Verzweifelt bezichtigt er Carla der Lüge und fordert von ihr eine öffentliche Entschuldigung. Als diese ausbleibt, eskaliert die Situation … Doch selbst dann gibt Carla ihren Schüler nicht auf und kämpft für ihn.