Justizdrama von Ferdinand von Schirach
Fesselnder Gerichtskrimi über Liebe, Macht und die Suche nach Wahrheit
mit Wolfgang Seidenberg, Karin Boyd, Maja Müller, Tjadke Biallowons, Christian Meyer,
Kathrin Hanak, Iris Boss und Christian A. Hoelzke
Produktion: EURO-STUDIO Landgraf
Die renommierte TV-Moderatorin Katharina Schlüter beschuldigt den Unternehmer Christian Thiede, sie vergewaltigt zu haben. Die beiden verliebten sich ineinander und führten eine vierjährige, heimliche Affäre. Nach ihrer Trennung und einer zufälligen Wiederbegegnung, so sagt sie, kam es in seiner Wohnung zunächst zu einvernehmlichem Sex, bevor er ihre wiederholten Bitten zu stoppen, ignoriert habe. Er bestreitet dies und gibt an, dass es keinerlei eindeutiges Nein gegeben habe. Seit den Enthüllungen der MeToo-Bewegung im Jahr 2017 haben sexuelle Nötigungen weltweit für emotionale Reaktionen gesorgt. Vor diesem Hintergrund entfaltet sich das Drama: Aussage steht gegen Aussage, und das Prinzip „In dubio pro reo“ – im Zweifel für den Angeklagten – wird auf die Probe gestellt. Im Fokus des Stücks steht der Strafprozess, bei dem der Vorwurf einer mutmaßlichen Vergewaltigung verhandelt wird.