Experimentelle Studien zu Sprache und Geschlecht
In diesem Vortrag stelle ich Ergebnisse aus dem DFG-Projekt „Genderbezogene Personenreferenzen: Diskurs, Grammatik, Kognition“ vor. Insbesondere untersuchten wir mit experimentellen Methoden, ob nicht-binäre Formen (z.B. der Genderstern) die Intention erfüllen, geschlechtsübergreifend verstanden zu werden. Eine zweite Fragestellung war, ob solche Formen die Lesbarkeit von Wörtern und Texten beeinträchtigen. Die Befunde werden in Bezug auf psycholinguistische Verarbeitungstheorien, methodische Limitationen und praktische Konsequenzen diskutiert.
Die Veranstaltung findet im Rahmen der Gender-Gastprofessur statt, die im Studienjahr 2025/26 an der Fakultät für Linguistik und Literaturwissenschaft angesiedelt ist.
Raum: X-E0-002