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Theater Gütersloh, Hans-Werner-Henze-Platz 1, 33330 Gütersloh

Brauchtum/Kultur

Ein talmudisches Tingeltangel rund um Kafkas „Prozess“ nach Franz Kafka mit Musik von Bach über Schumann bis jiddischem Vaudeville in einer Fassung von Sibylle Baschung, Adam Benzwi und Barrie Kosky unter Verwendung von Texten aus „Der Prozess“, „Ein Hungerkünstler“, „Das Urteil“, „In der Strafkolonie“ sowie aus Kafkas Tagebüchern und AphorismenBerliner Ensemble gewählt ins Theatertreffen 2026 von nachtkritik.deRegie: Barrie Kosky, Musikalische Leitung: Adam Benzwi, Bühne und Kostüme: Katrin Lea Tag, Choreografie: Mariana Souza, Video: Eric Dunlap, Licht: Ulrich Eh, Dramaturgie: Sibylle Baschung Es spielen: Constanze Becker, Paul Herwig, Martin Rentzsch, Joyce Sanhá, Alma Sadé, Gabriel Schneider, Alexander Simon, Kathrin Wehlisch Stephan Genze (Schlagzeug), Otwin Zipp (Kontrabass, Posaune, Tuba), Adam Benzwi (Klavier), James Scannell (Holzbläser), Ralf Templin (Gitarren), Gabriel Rosenbach (Trompete), Daniela Braun (Geige)Sein ganzes Leben hat Franz Kafka mit der Frage gerungen, was sein Jüdischsein für ihn bedeutet. Aufgewachsen in einer assimilierten Familie verband er die Synagogenbesuche eher mit Zwang. Die religiösen Regeln befremdeten ihn mindestens genauso, wie sie ihn faszinierten. Kaum verwunderlich, dass es vielmehr die jüdische Kultur, genauer gesagt: das Theater in jiddischer Sprache war, welches Kafka den ersten Anstoß gab, sich dem Judentum zu nähern. Kafka besuchte regelmäßig die Aufführungen einer ostjüdischen Theatergruppe. Ihre tragikomische Erzählweise, die Vermischung von Gesang, Tanz, Drama und der selbstverständliche Umgang mit dem Jiddischen beeinflussten nachweislich sein Schreiben. Vor diesem Hintergrund inszeniert Barrie Kosky Kafkas berühmtesten Roman „Der Prozess“ und weitere Texte als Auseinandersetzung mit Kafkas Judentum auf Deutsch, Jiddisch, Hebräisch, jeweils mit deutschen Untertiteln, und – natürlich – mit viel Musik!„Es ist, auch dank der tollen sieben Mitspieler, so absurd wie packend und vergnüglich: ein ganz besonders jüdischer, von orthodoxen Rabbis umtänzelter Kafka/K. tritt uns erstaunlich nahe; gerade jetzt, in einem Klima des wieder wachsenden Antisemitismus.“ (WELT)Um YouTube/Vimeo Videos sehen zu können, müssen Sie die jeweiligen Dienste in den Datenschutzeinstellungen aktivieren.Datenschutzeinstellungen anpassen Das könnte Ihnen auch gefallen Hamlet Kabale und Liebe – allerdings mit anderem Text und auch anderer Melodie

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25,–/33,–/42,– € (erm. 12,50/16,50/21,– €)

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