Blaupause #20 Preußen im geteilten und vereinigten Deutschland – eine Hassliebe?
PD Dr. Franka Maubach (Jena) eröffnet die Reihe mit ihrem Vortrag zur gesellschaftlichen Rezeption Preußens im geteilten und vereinigten Deutschland. Wie wurde und wie wird heute preußische Geschichte erzählt? Wie ändert sich die Wahrnehmung preußischer Geschichte? Und warum nutzen Rechtsradikale Symbole aus Preußen? Kommen Sie vorbei zum Vortrag mit anschließendem Gespräch und diskutieren Sie mit.
Vita PD Dr. Franka Maubach
PD Dr. Franka Maubach ist Historikerin. Sie studierte Geschichte in Freiburg und promovierte anschließend über Erfahrungsräume und Lebensgeschichten von Wehrmachtshelferinnen. Nach Stationen in Göttingen und Princeton habilitierte sie an der Universität Jena. Momentan vertritt sie die Professur für Neueste Geschichte und Zeitgeschichte. Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der Erfahrungs- und Geschlechtergeschichte des Zweiten Weltkriegs, in der Exilgeschichte und Migrationsgeschichte im "langen 20. Jahrhundert", der Antisemitismus- und Rassismusgeschichte, der Historiografie- und Intellektuellengeschichte, sowie der Geschichte der Transformation in Ostdeutschland.