Am Mittwoch, den 4. März 2026, findet die dritte Ausgabe des „Demokratischen Salons“ statt. Im Zentrum des Abends steht diesmal Erinnerungsarbeit und ihre Bedeutung für die Stärkung und Pflege der demokratischen Gesellschaft.
Zu Gast sind Claudia Stein, seit Mai 2020 wissenschaftliche Mitarbeiterin der Gedenkhalle Oberhausen, und Thomas Lange, seit 2018 Geschäftsführer der KZ-Gedenk- und Dokumentationsstätte Porta Westfalica e.V. Beide bringen langjährige Erfahrung in der Gedenkstättenarbeit mit und beschäftigen sich intensiv mit neuen Formaten der Vermittlung: Claudia Stein konzentriert sich auf Gedenkstättenpädagogik, das Stolpersteinprojekt, historisch-politische Bildungsformate und Antisemitismusprävention. Thomas Lange forscht vor allem zum Nationalsozialismus und zu völkischen Bewegungen der Weimarer Republik, 2024 war er Co-Kurator der Ausstellung Am Ende des Tunnels kein Licht. Im Gespräch mit Guido Niemeyer, dem Programmbereichsleiter Politik – Gesellschaft - Umwelt bei der Volkshochschule, diskutieren die beiden Gäste innovative Ansätze der historischen Bildung, Herausforderungen gesellschaftlicher Polarisierung und die Frage, wie Erinnerungsorte als Räume für Austausch, Reflexion und demokratische Teilhabe wirken können. Das Publikum ist ausdrücklich eingeladen, sich mit Fragen und Beiträgen zu beteiligen. Beginn der Veranstaltung ist um 19 Uhr, der Eintritt ist frei.
Die Gesprächsrunde findet im Veranstaltungsraum des Lenné-Karrees, Herforder Straße 49–51, 32545 Bad Oeynhausen, statt. Gemeinsame Veranstalter sind die Stadtbücherei Bad Oeynhausen und die VHS Minden-Bad Oeynhausen. Weitere Informationen zum Programm und zur Veranstaltung sind auf der Homepage der VHS Minden-Bad Oeynhausen unter www.vhs-minden.de zu finden oder unter bibliothekskalender.badoeynhausen.de