Auf dem Programm stehen barocke Kantaten von Johann Pachelbel und Dietrich Buxtehude.
Am Ostersonntag, 5.
April, findet um 6 Uhr in der Früh die Ostermette bei Kerzenschein in der
Kirche zu Bergkirchen statt. Auf dem Programm stehen barocke Kantaten von
Johann Pachelbel und Dietrich Buxtehude. Der Nürnberger Komponist Johann
Pachelbel (1653-1706) ist vor allem durch seinen berühmten Kanon und seine
Orgelwerke bekannt. Des Weiteren komponierte er geistliche Werke wie Motetten,
Kantaten oder geistliche Konzerte. Seine Choralkantate „Christ lag in Todesbanden“
gilt als ein Wegbereiter des wenige Jahrzehnte später wirkenden Johann Sebastian
Bach. Bachs gleichnamige Kantate ähnelt dem Werk Pachelbels und zeigt den Einfluss
des älteren Komponisten.
Von Dietrich Buxtehude (1637-1707) wird die Kantate „Herzlich
lieb hab ich Dich o Herr“ BuxWV 41 aufgeführt. Umfangreicher als das Orgelwerk
ist Buxtehudes Vokalschaffen. Für die „Abendmusiken“ in der Lübecker
Marienkirche schuf er über 100 Kantaten und geistliche Konzerte. Die Kantate „Herzlich
lieb hab ich Dich o Herr“ ist eine der bedeutendsten Kantaten vor Johann
Sebastian Bach und gilt als Höhepunkt der norddeutschen Choralbearbeitung. Bereits
seit der Wiederentdeckung der Kantaten Buxtehudes in der zweiten Hälfte des 19.
Jahrhunderts fand vor allem die Vertonung der dritten Textstrophe mit
besonderen Klangeffekten Aufmerksamkeit. Außergewöhnlich ist auch die Besetzung
mit 5-stimmigen Chor und 5-stimmiger Streicherbesetzung.
Weiterhin werden österliche Werke für Bläser u. a. von
Walther, Knörr und Nagel zu hören sein.
Ausführende sind der Chor und Posaunenchor Bergkirchen und
Musiker*innen aus der Region mit Andreas Wendel, Burkhard Schmidt (Violine),
Hannes Niedernolte, Eugen Klemm (Viola), Aurelia Martens (Cello), Lachezara
Valchanova (Kontrabass), Yi-Wen-Lai (Orgel). Leitung Rainer Begemann. Es wird
eine Kollekte gesammelt. Im Anschluss sind alle zum Osterfrühstück eingeladen. (Anmeldung bitte unter gemeindebuero@bergkirchen.net bis zum
31. März)