Die Galerie Mellies zeigt Malereien der Schweizerin Linda Meli.
Die Vernissage mit Linda Meli findet am 8. März von 14-17 Uhr statt. Sie sind herzlich eingeladen!
Die 34-jährige Linda Meli hat in ihrem Heimatland Schweiz Grafik Design studiert und ihre Bilder sind davon sicherlich noch immer beeinflusst. Ihr Hauptaugenmerk legt sie aber auf eine größer angelegte erzählerischere Malerei, die mit viel Imaginationskraft und Gestik aufwarten und als memorierte Post aus der Vergangenheit und augenzwinkernder Tribut an unterschiedlichste Malstile gelesen werden kann.
Leicht, ja bisweilen federleicht und flüchtig kommen ihre Bilder daher. Man tagträumt sich förmlich in diese entwaffnend charmanten Bilder hinein, die auf so sensible Art und Weise ohne großes gefühlsduseliges Bohai auskommen. Das mag zunächst vielleicht klein wirken, es ist aber das genaue Gegenteil davon.
Linda Meli balsamiert in der bewusst eingesetzten Wiedererkennbarkeit ihrer Bilder etwas, das als lange vorbei galt: Pose, Erscheinung und Wirken-Wollen.
Die Kunstwerke veranschaulichen mehr, als das sie darstellen, zeigen oder auf etwas hinweisen. Das geschulte Auge erkennt dann schnell in der Milde ihrer Bilder etwas sehr Elementares, ja, Radikales und bannt schnell alle Zweifel, dass dies nur eine malerische Schnurre sei.
Es ist nicht Hochkultur, es ist nicht Popkultur. Eher ein Dazwischen. Ein Dennoch. Nie ein egal.