Roundtable mit Hans Joas, Martin Petzke, Lisa Regazzoni und Tobias Werron
Das Wohl aller Menschen bei moralischen und politischen Entscheidungen zu berücksichtigen – das ist heute für viele zumindest als Ideal gerechtfertigt. Aber schon immer gegeben und universell verbreitet ist ein solches Menschheitsethos nicht. Wann und wo ist es also entstanden – und warum eigentlich? Ist es eine Besonderheit der jüdisch-christlichen oder der westlich-aufklärerischen Tradition? Und wie hängt seine Entstehung mit der Geschichte imperialer Weltherrschaft zusammen? In seinem faszinierenden Buch folgt Prof. Dr. Hans Joas diesem Menschheitsethos in globaler Perspektive. In einem Roundtable diskutiert er seine Thesen mit Prof. Dr. Martin Petzke (Soziologie), Prof. Dr. Lisa Regazzoni (Geschichte) und Prof. Dr. Tobias Werron (Soziologie).
Raum: X-E0-002