In Kooperation mit der Deutsch-Französischen-Gesellschaft Gütersloh e. V.
Er war und ist bis heute – höchstwahrscheinlich – der größte Interpret moderner französischsprachiger Lieder, obwohl er nicht Franzose war: Jacques Brel. Kein Chansonnier vor und nach ihm hat dermaßen alltäglich-existenzialistisch pathetische Texte geschrieben – ohne damit je peinlich zu wirken. Seine Lieder sind so authentisch, geradezu radikal zärtlich, anklagend, genießend... Was Bach für die Klassik, ist Brel für das Chanson: Ein eigenständiges Kapitel. Französische Sprachkenntnisse sind vorteilhaft, aber nicht nötig, um die Lieder zu genießen. Wer allein Lust auf die Musikalität der Sprache hat, ist hochwillkommen.