Justizdrama von Ferdinand von SchirachBürgerbühne GüterslohRegie: Pauline Miller„Unser Strafgesetzbuch kennt den Begriff des Bösen nicht“. So beginnt Ferdinand von Schirachs dramatisches und komplexes Theaterstück, das einen Strafprozess ohne Zeugen beleuchtet.Die Klägerin Katharina Schlüter, eine erfolgreiche Fernsehmoderatorin und Ermittlerin, beschuldigt den Angeklagten, ihren ehemaligen Liebhaber Christian Thiede, sie vergewaltigt zu haben. Sowohl für die Klägerin als auch für den Angeklagten steht bei der Urteilsfindung viel auf dem Spiel, privat wie auch beruflich. Da es an stichhaltigen Beweisen mangelt, dreht sich der Prozess hauptsächlich um die Glaubwürdigkeit der Aussagen der Anklägerin und des Angeklagten. Sie sagt. Er sagt.Schirachs Stück beleuchtet die Komplexität der Urteilsfindung in solchen Fällen und untersucht, wie unsere sozialen Werte und vorherrschenden Vorurteile ebenfalls eine Rolle bei der Entscheidung über Schuld und Unschuld spielen.Nachdem das Stück bereits in Theatern in ganz Deutschland aufgeführt und 2024 für das Fernsehen verfilmt wurde, bringt die Bürgerbühne Gütersloh nun ihre Version von Schirachs Gerichtsdrama auf die Bühne.Mit Unterstützung von